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Petra
Betreute Jugendreise – offenbar mit Schlafplatzlotterie und Reiserechtsprüfung für Kinder Unsere 14-jährige Tochter sollte mit Jugendtours einen schönen, unbeschwerten Urlaub verbringen. Bekommen hat sie stattdessen während der gesamten Reise eine Couch im Wohn- und Durchgangsbereich eines Appartements. Ausgeschrieben war eine Unterkunft für vier Personen mit zwei Zweibettzimmern. Tatsächlich wurden dort fünf Mädchen untergebracht. Vier bekamen ein Bett, unsere Tochter die Couch. Dieser „Schlafplatz“ befand sich nicht einmal in einem separaten Raum, sondern direkt im zentralen Durchgang zu den beiden Schlafzimmern, zum Bad und zum Ausgang. Das Ergebnis: keine ungestörte Nachtruhe, keine Privatsphäre, keine Rückzugsmöglichkeit und keine Erholung. Jeder Gang zum Bad, zum Schlafzimmer oder aus dem Appartement führte an ihrem Schlafplatz vorbei. Der Urlaub war für unsere Tochter damit nicht nur etwas weniger komfortabel, sondern komplett verdorben. Noch beeindruckender als diese Belegungsplanung ist allerdings der anschließende Umgang von Jugendtours mit unserer Beschwerde. Statt zu erklären, warum eine ausdrücklich für vier Personen vorgesehene Unterkunft mit fünf Jugendlichen belegt wurde, verweist man darauf, dass der Mangel nicht bereits vor Ort angezeigt worden sei. Das Betreuungskonzept muss man offenbar richtig verstehen: Die Erwachsenen organisieren eine Unterkunft mit vier Betten für fünf Mädchen – aber die 14-jährige Teilnehmerin ist dafür verantwortlich, diese Planung rechtzeitig zu überprüfen, den Reisemangel korrekt zu erkennen und ihn gegenüber den Betreuern so zu beanstanden, dass später auch sämtliche reiserechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Vielleicht sollte Jugendtours künftig neben der Packliste vorsorglich auch einen Grundkurs im Pauschalreiserecht für Minderjährige verschicken. Von einer 14-Jährigen wird erwartet, dass sie gegenüber den verantwortlichen Erwachsenen erklärt, deren Zimmerverteilung sei vertragswidrig und müsse unverzüglich korrigiert werden. Von einem professionellen Veranstalter einer betreuten Jugendreise wird dagegen offenbar nicht erwartet, vor Reisebeginn zu prüfen, ob für jedes Kind überhaupt ein reguläres Bett vorhanden ist. Fehler können passieren. Entscheidend ist, wie ein Unternehmen anschließend damit umgeht. Eine Entschuldigung, die Übernahme von Verantwortung oder ein angemessener Lösungsvorschlag wären möglich gewesen. Stattdessen versucht Jugendtours, die Verantwortung auf das minderjährige Kind zu verlagern. Wer sein Kind auf eine betreute Jugendreise schickt, erwartet Fürsorge, Verlässlichkeit und eine vertragsgemäße Unterbringung – nicht einen Schlafplatz im Durchgang und anschließend juristische Ausreden. Für uns ist dieses Verständnis von Betreuung und Verantwortung völlig inakzeptabel. Nach dieser Erfahrung können wir Jugendtours nicht empfehlen. Ein Stern ist bereits großzügig.
Daniel
Das beste war das Bananaboot. Die Betreuer und meine Zimmerkameraden waren nett
Ria Zitzmann
Dieses „Angelcamp“ war für uns eine einzige Enttäuschung – und in mehreren Punkten aus unserer Sicht schlicht verantwortungslos. Was in der Reisebeschreibung versprochen wird, hat mit der Realität vor Ort kaum etwas zu tun. Kein Unterricht, keine Anleitung: Von den angekündigten theoretischen Lerninhalten gab es nichts. Von 6 Betreuern hatte nur einer überhaupt nennenswerte Angelkenntnisse. Die Kinder wurden damit weitgehend sich selbst überlassen. Das Ergebnis: Fische wurden nicht weidgerecht versorgt – wenn überhaupt, dann von den Kindern selbst, sofern sie das schon vorher konnten. Für ein Kinder-Angelcamp ist das ein Armutszeugnis. Sicherheit: völlig daneben. Die Kinder waren nachts alleine in Booten auf dem See. Als „Aufsicht“ gab es lediglich zwei Betreuerboote und zwei Betreuer am Strand, die nur alle 30 Minuten telefonisch Kontakt aufgenommen haben. Das soll Betreuung sein? Für ein Camp mit Kindern ist das aus unserer Sicht absolut untragbar. Versorgung mangelhaft: Es gab zu wenig Essen von mangelhafter Qualität. Und dass Essensreste im Wald entsorgt wurden, spricht Bände über Organisation und Verantwortungsbewusstsein. Vorzeitiger Abbruch & Chaos bei der Rückreise: Nachdem mehrere Kinder erbrochen haben, wurde das Camp einen Tag früher beendet. Angeblich seien auch Betreuer betroffen gewesen – vor Ort hat sich das jedoch nicht bestätigt. Dann mussten wir Eltern unsere Kinder selbst abholen, obwohl am regulären Abreisetag ein Bus gefahren wäre. Unnötig, teuer und schlecht kommuniziert. Das Schlimmste: Konstruktive Kritik wurde vom Anbieter belächelt statt ernst genommen. Wir fühlen uns getäuscht und sind froh, dass unser Kind wieder zu Hause ist. Nie wieder – keine Empfehlung. Einziger Lichtblick: die Betreuer vor Ort waren sehr nett.
Kasimir Schröder
Organisatorische Katastrophe und respektloses Verhalten im Betreuer-Team Leider kann ich für diese Reise nur einen Stern vergeben. Auch wenn nicht alle Betreuer vor Ort unhöflich waren, haben die schlechte Organisation und vor allem das unprofessionelle Verhalten einer Betreuerin die Reise komplett ruiniert. Schon der Abreisetag war extrem schlecht durchdacht: Wir mussten früh aus den Hotels auschecken und wurden dann für 8,30 Stunden im Aquafan Park "geparkt", weil die Busfahrer noch schlafen mussten. Auf der Rückfahrt kam es dann zum eigentlichen Skandal: Uns war im Bus extrem kalt und wir brauchten unsere Pullover aus dem Kofferraum, um nicht krank zu werden. Eine Betreuerin lehnte unsere höfliche Bitte jedoch strikt ab. Da die Entscheidung am Ende beim Busfahrer liegt, haben wir ihn direkt gefragt. Er hatte volles Verständnis und machte uns den Kofferraum problemlos . Daraufhin wurden wir von der Betreuerin völlig grundlos als "sexistische und frauenfeindliche Gruppe" beleidigt – nur weil wir den Busfahrer um Hilfe gebeten hatten. Anstatt die Situation sachlich zu klären, ging sie wütend weg, um an ihrer IQOS zu rauchen. Fazit: So ein respektloser Umgang mit Jugendlichen geht gar nicht. Zusammen mit der schlechten Planung am Abreisetag ist Jugentours für uns definitiv keine Empfehlung mehr.
Paula
absolut nicht zu empfehlen, schlechtes Essen, kein Obst/Gemüse, drei einzelne Fischstäbchen für Teenager im Wachstum, Toastbrot ohne Toaster zum Frühstück; Angeln mit 30 Mann von einem einzigen Steg, tägliche Schlepperei des Bootes zum Wasser, schlechte Organisation; schon auf der Hinfahrt wurde die Angel vom Busfahrer stark beschädigt, dass kein Angeln mehr damit möglich war; mit Angelcamp hat das nichts zu tun, Betreuer haben selbst keine Ahnung vom Angeln.....die Woche war eine einzige Katastrophe.
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Jugendtours Jugendreisen erreicht aktuell 4,0 von 5 Sternen aus 223 unabhängigen Bewertungen — Gesamturteil „Gut“. Zur Einordnung: der Firmensitz (Richard-Wagner-Str. 2, 06114 Halle (Saale), Deutschland) ist öffentlich dokumentiert, Kontaktdaten liegen offen. Alle Stimmen bleiben öffentlich: erfahrungen.app löscht keine Bewertungen gegen Geld.
Kundinnen und Kunden bewerten Jugendtours Jugendreisen im Schnitt mit 4,0 von 5 Sternen („Gut“) auf Basis von 223 Bewertungen. 53 davon stammen aus den letzten 12 Monaten.
Jugendtours Jugendreisen hat seinen Sitz in Richard-Wagner-Str. 2, 06114 Halle (Saale), Deutschland. Die Angabe stammt aus öffentlichen Quellen und dem Impressum.
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Auch nicht für Geld. Unclaimed ist fair. Claimed gibt das Mikrofon — nicht den Radiergummi.