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Kuddel Muddel
Ich war nun zwei Jahre am Standort Bochum. Endloser Leerlauf. Das nennt sich dort "Selbstlernphase". Man ist sowieso besser beraten alles selbst zu lernen. Die Dozenten dort stammen meistens aus völlig anderen Branchen als die die sie unterrichten. Habe dennoch alles geschafft. Der absolute Hammer ist jedoch das ich nie gefehlt habe. Und wenn dann gab es etwas wichtiges oder ich war anderweitig entschuldigt. Dennoch musste ich nun feststellen das sehr viele unentschuldigte Tage eingetragen sind. Das macht sich natürlich nicht so gut im Zeugnis. Dies ist nur auf die Leitung zurück zu führen da diese wohl einfach zu Faul war alles Ordnungsgemäß einzutragen. Ich bin stinksauer deswegen und auf Nachfrage kam nur das man sich das noch mal anschauen werde. Klar, so schnell wie sonst auch. Also wird das in Sechs Monaten oder so passieren. Bis dahin wurde das eh schon verdrängt. Also meinerseits ist das echt nicht zu empfehlen.
Marcel K.
Meine Erfahrung mit dem Standort Bochum war leider sehr ernüchternd. Organisatorisch wirkt vieles chaotisch. Ein neuer Dozent, der im Februar angefangen hat, schien innerhalb kürzester Zeit Aufgaben übernehmen zu müssen, die weit über seine eigentliche Lehrtätigkeit hinausgingen. Nach meinem Eindruck wurde ihm sehr viel Verantwortung übertragen, während die eigentliche Leitung nur selten vor Ort war. Die Situation endete schließlich damit, dass der Dozent im November wegen Burnout ausfiel. Das sagt eigentlich schon alles über die Arbeitsbelastung aus. Die Präsenz der Führungsebene war insgesamt eher überschaubar. Von der obersten Leitung bekam man im Alltag kaum etwas mit – außer gelegentlich das E-Auto auf dem Parkplatz. Interessant wurde es dann im September, als eine Wallbox installiert wurde. Seitdem war das Auto plötzlich deutlich häufiger zu sehen, allerdings meist nur bis ungefähr Mittag. Dann war das Fahrzeug geladen – und der Parkplatz wieder leer. Jeder kann sich seinen Teil dazu denken. Beim Unterricht selbst schwankt die Qualität extrem. Es gibt tatsächlich gute Dozenten, die ihren Stoff beherrschen und strukturiert vermitteln. Mit solchen Leuten ist man teilweise nach zwei Tagen mit einem Modul durch. Leider sind sie klar in der Minderheit. Andere Dozenten wirkten dagegen teilweise so, als würden sie das Thema gerade selbst zum ersten Mal sehen. Ein Beispiel war ein angeblicher Word-Grundkurs: Der Dozent musste zunächst selbst nachlesen, wie man Text markiert und Schriftgröße oder Farbe ändert. Das wurde dann von einem Zettel abgelesen. Für einen Grundkurs mag das ironischerweise passen – nur erwartet man so etwas eigentlich nicht von der Person, die den Kurs leitet. Auch die Zeitplanung ist teilweise schwer nachvollziehbar. Für wenige Seiten Material werden mehrere Stunden angesetzt, sodass viel Leerlauf entsteht. Wenn man einen kompetenten Dozenten hat, ist der Stoff schnell erledigt – danach sitzt man aber oft noch Tage im selben Modul, weil der Zeitplan einfach weiterläuft. Fairerweise gibt es aber auch einen positiven Punkt: Die Homeoffice-Regelung wird relativ flexibel gehandhabt. Offiziell sind zwei Tage pro Woche vorgesehen, aber wenn man wichtige Dinge zu erledigen hat oder gerade viel zu tun ist, wird in der Regel auch akzeptiert, dass man länger im Homeoffice bleibt – solange man Bescheid sagt und transparent kommuniziert. Fazit: Es gibt einzelne engagierte Dozenten, aber Organisation, Unterrichtsqualität und Struktur wirken insgesamt sehr uneinheitlich. Wer Glück hat, erwischt einen der guten Lehrkräfte. Wer Pech hat, sitzt mehrere Stunden da und fragt sich, ob der Dozent oder die Teilnehmer gerade mehr lernen. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Inhalte sehr stark auf mögliche Prüfungsfragen zugeschnitten waren – gelegentlich sogar so, dass Fragen aus kommenden Klausuren sinngemäß bereits im Unterricht auftauchten.
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Immer da sind wenn man die braucht Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Garnichts
Anonym
Verbesserungsvorschläge: Kommunikation zwischen den Ebenen fördern und auch mal auf die Inhalte hören, die die Kunden (z.B. Umschüler) und Mitarbeiter mitteilen. Arbeitsatmosphäre: Durch ein hohes Maß an Druck, dass immer wieder neue Kunden gefunden werden mussten, war es eine dauerhafte Situation der Überforderung vorhanden. Image: Ausbildungs- und Weiterbildungsbereich ist insgesamt negativ behaftet, hier aber beim Unternehmen teils selbstverschuldet. Work-Life-Balance: Starre Strukturen (in den Abläufen und in der Arbeitszeit). Kollegenzusammenhalt: In den Niederlassungen oft gut, zu der Zentrale und Vorgesetzten teilweise nicht vorhanden. Vorgesetztenverhalten: Sehr Tagesformabhängig, fast immer fehlende oder schlechte Kommunikation. Kommunikation: Ein Austausch über mögliche Verbesserungen im Arbeitsablauf (auch mit anderen Niederlassungen) wurden nur sehr selten durchgeführt. Gehalt/Sozialleistungen: Bezahlung überdurchschnittlich, aber dieses wird leider durch viele negative Punkte wieder wettgemacht. Interessante Aufgaben: Dozententätigkeiten ja, die anderen Aufgaben sehr monoton.
Anonym
Verbesserungsvorschläge: Bitte SOP's für das Onboarding von Trainingsteilnehmern und auch Trainern einführen. Kommunikation: Überwiegend gut, wenn man nachfragt Gut am Arbeitgeber finde ich: Gehört zu den erfolgreichen und erfahrenen Bildungsträgern, die Konzepte funktionieren. Verbesserungsvorschläge: Einsatz von KI und technikgestützten Prozessen (z.B. bei der Anwesenheitserfassung) im Bereich der Verwaltung. Image: gehört zu den besten Bildungsträgern Work-Life-Balance: feste Arbeitszeiten (durch Unterrichts- und Öffnungszeiten) Karriere/Weiterbildung: Weiterbildung findet über den virtuellen Klassenraum regelmäßig statt. Die Karriere-Perspektiven (Dozent, Schulungsmanger, Bezirksleiter) sind schmal. Gehalt/Sozialleistungen: im Vergleich mit anderen Bildungsträgern Vorgesetztenverhalten: freundlich und unterstützend, klare Zielvereinbarungen Arbeitsbedingungen: Neben den Alltagsaufgaben vor Ort muss viel unterrichtet werden. Kommunikation: klare Ansprechpartner, alle Informationen auch im Wiki Work-Life-Balance: - Die Arbeitsstunden waren für mich so unflexibel, dass sich unter der Woche kaum Arzttermine realisieren ließen. Umgang mit älteren Kollegen: In meinen Augen wurden alle gleichermaßen schlecht behandelt. Vorgesetztenverhalten: pedantisch Kommunikation: - Ich bekam früh den Eindruck, dass es besser sei sich alles schriftlich (per Mail) geben zu lassen, um sich selbst abzusichern, da sich die Geschäftsführung an mündliche Aussagen ihrerseits nicht immer erinnerte. Gehalt/Sozialleistungen: Das Gehalt war überdurchschnittlich gut. Weitere Benefits wie Jobrad, Deutschlandticket, Obstkorb, ... gab es nicht. Interessante Aufgaben: Es wurde konzeptionelle/inhaltliche Arbeit versprochen und heraus kam eine reine Verwaltungsstelle, die nur Informationen von A nach B schiebt.
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Laut Impressum
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Auch nicht für Geld. Unclaimed ist fair. Claimed gibt das Mikrofon — nicht den Radiergummi.